Glossar W-Z

Webdesign (Responsive)

Responsive Webdesign ist ein 2010 eingeführtes Konzept für die Gestaltung von Webseiten, die auf verschiedenen Endgeräten in gleich hoher Qualität darstellbar sein sollen, beispielsweise Smartphones, Tablets und unterschiedlich große Monitore von Desktop PCs. Die wichtigste technische Grundlage stammt bereits aus den Anfangszeiten des WWW. Cascading Style Sheets (CSS) sind seit 1996 die vom World Wide Web Consortium empfohlene Technologie für die Trennung der Darstellung vom Inhalt einer Webseite, der als HTML kodiert ist.

1998 führte CSS Level 2 das für Responsive Webdesign wesentliche Element „Media Type“ ein. Es ermöglicht die Definition unterschiedlicher Darstellungsoptionen für verschiedene Ausgabemedien. Dazu gehören neben Displays variierender Größe zum Beispiel auch Drucker oder Braille-Terminals für Blinde. Responsive Webdesign lässt sich für eine barrierefreie Webseitengestaltung nutzten, ist aber nicht grundsätzlich barrierefrei.

Häufige Probleme entstehen am Desktop-PC durch von oben herunterklappende Menüs, die einen großen Teil des Webseiteninhalts verdecken, aber für Menschen mit Sehschwächen nur schlecht davon zu unterscheiden sind, oder durch die Verwendung des Schalters „max-width“ (Fenstergröße) statt „max-device-width“ (Displaygröße), woraus ein wenig intuitives Verhalten resultiert. Der Seiteninhalt wird dann bei einer Größenänderung des Browserfensters an bestimmten Schwellen plötzlich vollständig umformatiert.

Webhosting

Ein Webhoster stellt einen Server zur Verfügung, auf dem eine Internetseite gespeichert wird. Qualitätsmerkmale des Webhosting sind beispielsweise die Geschwindigkeit der Internetverbindung und der verfügbare Speicherplatz. Auch der Datenschutz spielt bei der Auswahl oft eine wichtige Rolle.

Neben der technischen Qualität der Sicherheitsmaßnahmen ist hier auch der Standort des Servers wichtig, weil zum Beispiel in der EU ein anderes Datenschutzrecht gilt als in den USA.

WordPress

WordPress ist das weltweit bekannteste und meist verwendete Content Management System. Nach Schätzungen beruhen circa 50 Prozent aller per Content Management System erstellten Webseiten und etwa 25 Prozent des kompletten Internetinhalts auf dieser Software. Sie basiert technisch auf der freien Skriptsprache PHP und einer MySQL-Datenbank und zeichnet sich durch eine schnelle und einfache Installation sowie intuitive Bedienung aus. Ursprünglich war WordPress für die Erstellung und Pflege von Blogs konzipiert.

Das CMS lässt sich aber auch für hierarchisch strukturierte Internetauftritte unterschiedlicher Art verwenden. Eine der großen Stärken des Content Management Systems ist die flexible Erweiterbarkeit des Funktionsumfangs per Plug-ins. Zudem lassen sich verschiedene Rechte und Benutzerrollen einrichten. Beispielsweise können Administratoren zur Installation und Pflege des Systems oder Autoren zur Veröffentlichung von Inhalten definiert werden. WordPress selbst ist unter GNU General Public License (GPLv2) lizenziert und als freie Software kostenlos erhältlich.

PS.: Unsere Webseite läuft auch mit WordPress!