Glossar M-O

Meta-Tags

Meta-Tags sind für den normalen Webseiten-Besucher nicht sichtbare Bestandteile einer Webseite. Mit dem Attribut „name“ eingeleitete Tags liefern insbesondere Suchmaschinen zusätzliche Informationen. Eine zweite, mit „http-equiv“ eingeleitete Art ist eigentlich dazu gedacht, die HTTP-Kommunikation zwischen Webserver und Webbrowser zu steuern. Tags wie „content-type“, „expires“ oder „refresh“ werden aber von Webservern nur selten ausgewertet, ihre Wirkung hängt daher vom Browser ab.

Meta-Tags, die Zusatzinformationen zur Webseite liefern, werden über den Inhalt des Name-Attributs gesteuert. Nur wenige Werte haben eine definierte Wirkung, insbesondere „description“, „keywords“, „author“ und „date“. In Keywords können zusätzliche Schlüsselwörter angegeben werden, die nicht wörtlich im Webseitentext auftauchen, aber auch mehrsprachige Keywordlisten sind möglich. Die Sprache legt jeweils ein Attribut „lang“ fest. Weitere Meta-Tags können durch die Angabe eines Profils Webseitenkopf definiert werden. Verbreitung gefunden haben die Tags der Dublin Core Metadata Initiative, meist abgekürzt als Dublin Core.

Open Source

Open Source, wörtlich „offene Quelle“, nennt man eine Software, deren Quelltext offen ist und von Dritten angesehen und bearbeitet werden kann. Eine Open Source Software kostet den Nutzer meistens kein Geld. Der Sinn einer solchen Open Source Software ist meistens ein idealistischer. Die Programme sollen nach Ansicht der Entwickler für alle Menschen zugänglich sein, damit jeder an der Informationsgesellschaft teilhaben kann.

Mitunter kann es auch darum gehen, sich die Kosten für die Entwicklung von Software zu teilen oder sich Marktanteile zu sichern. Jeder kann so von der Programmierarbeit der anderen profitieren und muss sich keine teure Software einkaufen.

Ein prominentes Beispiel ist das Betriebssystem Linux.