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Glossar A-C

Fachausdrücke einfach erklärt

Anchor Text

Anchor Text (Linktext) ist der sichtbare und klickbare Teil eines Hyperlinks. Sobald ein Nutzer darauf klickt, wird er auf die im Link hinterlegte Seite/Textabschnitt weitergeleitet. Beim Überfahren mit dem Mauszeiger wird das Linkziel des Anchor Textes lesbar. Die Linkstruktur hat Relevanz hinsichtlich der Sichtbarkeit des Angebotes. Brand Links beziehen sich auf die Marke des Webseitenanbieters. Compound Links kombinieren Suchbegriffe und Marke. Ein Money Keyword Ankertext beschreibt das beworbene Produkt. Sonstige Links enthalten Texte wie „mehr Informationen“ oder „hier klicken“.

Backup

Unter dem Backup einer Website versteht man das regelmäßige Anlegen von Sicherheitskopien. So lässt sich bei einem Datenverlust durch einen Hackerangriff oder versehentliches Löschen der Ausgangszustand der Site wiederherstellen. Das regelmäßige Backup schützt vor wirtschaftlichen Schäden. Fehlt es bei einem Datenverlust, bleibt nur mehr die Neuprogrammierung der Website.

Blog

Der Begriff Blog setzt sich aus den beiden Worten Web und Log zusammen. Im eigentlichen Sinn handelt es sich bei einem Blog (auch Weblog genannt) um ein webbasiertes chronologisches Tagebuch. Der Inhalt eines Blogs kann sehr unterschiedlich sein und reicht von persönlichen Einträgen bis hin zu öffentlichen News von Unternehmen. Der Autor des Blogs ist der so genannte Blogger. Je nach Blog können ein oder mehrere Blogger für den Inhalt verantwortlich sein. Technisch basieren Blogs in der Regel auf Content Management Systemen.

Sie stellen dem Blogger eine einfach zu bedienende Weboberfläche im Browser zur Verfügung, mit der er ohne tiefere Internet- und HTML-Kenntnisse seine Inhalte schnell und unkompliziert veröffentlichen kann. Das am weitesten verbreitete Content Management System für Blog-Seiten ist WordPress. Die einzelnen Beiträge des Blogs werden Postings genannt. Der Thread benennt aufeinander folgende Beiträge zu einem Thema. Ist die Kommentarfunktion auf einem Blog freigeschaltet, können Besucher eigene Meinungen und Kommentare zu einzelnen Beiträgen hinterlassen.

Browser

Die Bezeichnung Webbrowser bzw. Browser leitet sich vom englischen Verb „to browse“ ab. Das bedeutet in etwa „durchblättern“ oder „schmökern“. Ein Browser ist ein Computerprogramm für das Aufrufen von Webseiten und Webdokumenten im Internet. So lassen sich HTML-Dokumente und Bilder aus dem Web herunterladen und anzeigen. Der Browser ist die Voraussetzung, um in Internet zu surfen – um zu suchen, zu stöbern und Hyperlinks (Verknüpfungen) abzurufen. Zu den bekanntesten Webbrowsern zählen Firefox, der Microsoft Internet Explorer bzw. der neue Microsoft Edge, Opera und Google Chrome.

Cloud

Als Cloud bezeichnet man einen externen Datenserver, auf den über das Internet zugegriffen wird, sowie auf Software und Datenbanken, die auf diesen Servern ausgeführt werden. Cloud-Server befinden sich in Rechenzentren auf der ganzen Welt. Durch die Verwendung von Cloud Computing müssen Benutzer und Unternehmen physische Server nicht selbst verwalten oder Softwareanwendungen auf ihren eigenen Computern installieren.

Die Cloud ermöglicht Benutzern den Zugriff auf dieselben Dateien und Anwendungen von nahezu jedem Gerät aus, da die Verarbeitung und Speicherung auf Servern in einem Rechenzentrum und nicht lokal auf dem Benutzergerät erfolgt. Für Unternehmen bedeutet der Wechsel zum Cloud-Computing eine Verringerung der IT-Kosten und des Overheads: Beispielsweise müssen sie ihre eigenen Server nicht mehr aktualisieren und warten, da dies vom verwendeten Cloud-Anbieter übernommen wird.

CMS

Die Abkürzung CMS steht für Content Management System. Bei einem CMS handelt es sich um eine Software, mit der sich Webseiten erstellen, bearbeiten, organisieren und im Internet veröffentlichen lassen. Ist ein Content Management System installiert, kann ein Autor ohne spezielle HTML- und Programmierkenntnisse Webseiten erstellen oder verändern. Hierfür steht dem Autor eine grafische Benutzeroberfläche im Browser zur Verfügung, die ihm die Arbeit erleichtert.

Durch die Vergabe von Zugriffsrechten lassen sich verschiedene Rollen innerhalb des CMS definieren. Technisch basieren Content Management Systeme meist auf der freien Skriptsprache PHP und einer SQL-Datenbank. Die eigentlichen HTML-Seiten zur Anzeige der Inhalte durch den Browser werden dynamisch vom Webserver generiert. Bekannte und weit verbreitete Content Management Systeme sind WordPress, Drupal, Joomla und TYPO3.

Ein Cookie ist in eine kleine Textdatei, die beim Surfen im Internet auf dem Computer gespeichert wird. Sie enthält Informationen über die Websites, die der User besucht. Die Datei mit ihren Infos wird auf Anfrage dem genutzten Server erneut übermittelt. So lassen sich User eindeutig authentifizieren. Daher greift bei diesen Tracking-Cookies die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Die Datenschutzerklärung der Website muss die Rechtsgrundlage für die Cookie-Verwendung nennen. Sie muss den Nutzer zudem detailliert darüber informieren, wo Cookies gesetzt und Daten übertragen werden. Um als Website-Betreiber auf der rechtlich sicheren Seite zu sein, muss der User per Opt-In zustimmen, dass mit Cookies personenbezogene Daten erhoben werden.

CSS: Cascading Style Sheets

CSS ist die Standard-Stylesheet-Sprache im World Wide Web, die in Verbindung mit HTML genutzt wird. Sie wurde entworfen, um Darstellungsvorgaben von den Inhalten zu trennen. Während HTML für die inhaltliche Gliederung zuständig ist, sorgt CSS für die Darstellung der Inhalte.

Mit CSS können unterschiedliche Darstellungen auf verschiedenen Ausgabemedien (Tablet, Smartphone, Print etc.) realisiert werden. Daher ist CSS in jeder professionellen, modernen Webseite zu finden.

CTR: Click-through Rate

Die Click-through Rate CTR misst die Wirksamkeit von in Webseiten oder E-Mails eingebetteten Links. Sie eignet sich daher speziell für die Messung der Performance von Anzeigen. Die CTR berechnet sich aus der Anzahl der Klicks, geteilt durch die Anzahl der Darbietungen. Sie gibt also die Häufigkeit an, mit der die Besucher einer Website oder die Leser einer E-Mail dem entsprechenden Link folgen. Typische Werte für die Click-through Rate liegen im unteren einstelligen Prozentbereich, Tendenz fallend.

Ihre Steigerung ist daher ein wesentliches Anliegen der Online-Werbung, auch wenn das Anklicken der Anzeige in der Regel Kosten verursacht und nur der erste Schritt zu einer erfolgreichen Konversion ist, dem optimal eine Landingpage mit zielgenauer Werbung folgt. Wichtig bei Maßnahmen zur Steigerung der CTR sind Kreativität und Augenmaß, denn eine auffällige Anzeige beziehungsweise Anzeigenplatzierung kann zwar den Klickreiz erhöhen, aber auch leichter als aufdringlich und damit negativ wahrgenommen werden. Diese Wirkungen sind zudem zielgruppenspezifisch und von Gewöhnungseffekten betroffen. Sie sollten daher an das Publikum angepasst sein, dem die Anzeige präsentiert wird.

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