Glossar T-V

Template

Bei einem Template handelt es sich um eine Schablone oder eine Designvorlage, und somit um ein Konstrukt, das an vordefinierten Stellen mit individuellen Inhalten gefüllt werden kann. Templates kommen in vielen verschiedenen Bereichen vor. Am häufigsten jedoch werden Templates in der Programmierung von Webseiten genutzt, indem sie beispielsweise ein vorgefertigtes Layout anbieten, das der Anwender dann nur noch mit den gewünschten Inhalten füllen muss. Dadurch wird es auch ungeübten und unerfahrenen Nutzern ermöglicht, eine aus Hauptseite und mehreren Unterseiten bestehende Webseite zu erstellen, und ihr ein einheitliches und professionelles Erscheinungsbild zu geben.

Dabei kann eine solche Schablone sowohl grafische als auch textliche Elemente enthalten. In das Template fügt der Anwender dann Fotos, Grafiken, Texte oder sonstige multimediale Dateien ein. Templates bestehen aus einer Formatierung von Seitenelementen und der Positionierung der einzelnen Module. Templates werden für Content-Management-Systeme, Shopsysteme, Foren, Blogs, Flashvorlagen sowie für die Gestaltung vieler anderer Webapplikationen genutzt.

Theme

Das Erscheinungsbild einer Software wird zunächst bei der Programmierung festgelegt. Themes erlauben es auch dem Benutzer, das Aussehen eines Programms oder des gesamten Desktops eines Computersystems zu verändern, insbesondere ohne die Software umzuprogrammieren. Mit Themes können Anwender das Aussehen oder auch die Funktionsweise von Bedienelementen in einem festgelegten Rahmen ihren Vorlieben und Bedürfnissen anpassen. Der Begriff Theme ist teilweise synonym mit Skin, wobei der Unterschied in den weiter gehenden Möglichkeiten des Skinnings liegt.

Ebenfalls verwandt sind Themes mit Plugins, die aber eine Erweiterung der Funktionalität von Programmen ermöglichen. Praktische Anwendung finden Themes insbesondere bei grafischen Oberflächen mancher Betriebssysteme und bei Webbrowsern. Nicht in jedem Fall werden Sie auch vom Softwarehersteller als solche bezeichnet, sondern unter einem produktspezifischen Namen genutzt, wie zum Beispiel die Visual Styles von Windows 98. Das bei Unix und kompatiblen Systemen wie Linux übliche X Window System überlässt die Darstellung und Funktionsweise komplett einer eigenständigen, austauschbaren Software, dem Window Manager. Aber auch diese Programme bieten zum Teil eine Theme-Unterstützung.

TSL/SSL

Der Nachfolger des Secure Sockets Layer (SSL) heißt Transport Layer Security (TLS) (Transportschicht-Sicherheit). Als Vereinbarung regelt das TLS-Protokoll die verschlüsselte Datenübertragung im Internet. TLS 1.0 resultierte dabei als fortentwickeltes und standardisiertes SSLv3.

Derzeit dient TLS vorrangig HTTPS, dem HyperText Transfer Protocol Secure (Protokoll für sichere HyperText-Übertragung). HTTPS legt eine gegen Mitlesen gesicherte Hypertext-Übertragung fest. Insbesondere realisiert HTTPS eine Transportverschlüsselung.

Webserver nutzen zumeist TLS 1.0 oder SSL in den Versionen v3 bzw. v2 mit vielen Verschlüsselungsverfahren, etwa AES und RSA. Nahezu alle Server unterstützen TLS mit AES und RSA. Bestentwickelte Web-Browser ignorieren SSLv2 bzw. warnen den Nutzer, denn v2 verursacht mehrere Sicherheitsprobleme. Zahlreiche Browser und Server verhalten sich so auch v3 gegenüber, das unsicherer als TLS arbeitet. Fortgeschrittene Browser unterstützen hingegen TLS 1.1 bzw. 1.2.

Webseiten mit Verschlüsselung (https://) schützen Nutzer vor dem Mitlesen ihrer Daten besonders effizient. So bleiben speziell Online-Shopping und -Banking hinreichend sicher. Weiterhin hat Google HTTPS als Rankingfaktor bestätigt, weswegen die entsprechende Suchmaschine andere Seiten im Ranking der Suchresultate abstraft.